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KUNO Sperrdienst
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Informationen zu KUNO

Übersicht:    1. Was ist KUNO?
2. Wie funktioniert KUNO?
3. Warum sind mehrere Sperrmeldungen notwendig?


1. Was ist KUNO?
KUNO ist die Abkürzung für "Kriminalitätsbekämpfung im Unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen" und stellt eigentlich nur ein simples aber wirkungsvolles Sperrsystem dar.

Das System wurde entwickelt, um Zahlungen per Debitkarte im elektronischen Lastschriftverfahren, also mit Unterschrift, sicherer zu gestalten. Hierzu melden die Polizeibehörden des Bundes und der Länder Bank- und Kontodaten an eine zentrale Meldestelle, von der aus zeitnah Unternehmen des Handels und weiterer Branchen vor der Verwendung der gemeldeten Debitkarten gewarnt werden.
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2. Wie funktioniert KUNO?
Die zentrale Meldestelle des EHI wird von Polizeidienststellen aller Bundesländer inkl. Bundespolizei mit Informationen über angezeigte Kartendiebstähle/-verluste sowie bei Fällen von Kontoeröffnungsbetrug gefüllt, um den Einsatz dieser Karten in angeschlossenen Unternehmen vor allem des Einzelhandels zeitnah zu verhindern. Zu diesem Zweck werden ausschließlich Bankdaten (Bankleitzahl, Kontonummer und - falls bekannt - Kartenfolgenummer) gemeldet und an Betreiber des EC-Lastschriftverfahrens weitergeleitet. Von der Polizeidienststelle erhalten die Anzeigenden bei der Meldung Informationen, ob diese Daten in das Sperrsystem weitergeleitet wurden.

Durch eine Meldung ohne die sog. Kartenfolgenummer werden die registrierten Empfänger gebeten, alle Debitkarten des entsprechenden Girokontos abzulehnen. Durch Nachmeldung der Kartenfolgenummer, über die ein Merkblatt informiert, das der Anzeigende bei der Polizeidienststelle erhält, wird diese „Kontensperre“ in eine explizite Kartensperre umgewandelt, so dass der Einsatz anderer oder später neu ausgestellter Karten, die an das Konto gebunden sind, ermöglicht wird.

Der Anzeigende ist in jedem Fall zusätzlich verpflichtet, den Diebstahl/Verlust der Karte unverzüglich bei seinem kontoführenden Kreditinstitut zu melden, damit die Karte auch für Verfügungen im ec-cash System, also an Geldausgabeautomaten oder für Zahlungsverfahren mit Einsatz der Geheimnummer gesperrt werden kann.
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3. Warum sind mehrere Sperrmeldungen notwendig?
Ab Ende 2006 werden dem Einzelhandel von Banken und Sparkassen Informationen über gesperrte Karten nur noch bei Nutzung des Zahlungsverfahrens mit Geheimnummer (Electronic Cash) zugänglich gemacht. Das wesentlich stärker verbreitete und bei Kunden beliebte Zahlungsverfahren mit Unterschrift (EC-Lastschriftverfahren) ist dann von dieser Seite weitgehend ungeschützt. Ziel von KUNO ist es, diese Sicherheitslücke zu schließen, um den Kunden des Einzelhandels weiterhin eine bequeme und schnelle Möglichkeit des Bezahlens im Einzelhandel bieten zu können. Da KUNO ein Bürgerservice der Polizei ist, haben Banken, Sparkassen und sonstige Kreditinstitute keine Möglichkeit, von sich aus KUNO Meldungen auszurufen. Hier ist der Gang zur örtlichen Polizeidienststelle unabdingbar.
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